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Die Wahl der Außenwandkonstruktion hängt von vielfältigen Faktoren ab

Außenwände sind neben Fundamenten, Decken und Dächern Bauteile welche die Gebäudehülle bilden. Sie sind weitgehend der freien Bewitterung ausgesetzt und bestimmen maßgeblich die Wärmedämmeigenschaften eines Gebäudes. So sind die Außenwände für 20-40 % der Transmissionswärmeverluste eines Gebäudes verantwortlich. Allein schon deshalb, sollte den Außenwänden besondere Beachtung zukommen.

In diesem Zusammenhang werden wir oft gefragt, welches denn nun die "beste" Außenwand sei. Wir möchten deshalb die Vor- und Nachteile derzeitig gebräuchlicher Außenwandkonstruktionen hinsichtlich ihrer Wärmedämmeigenschaften gegenüberstellen. Darüber hinaus gibt es einige weitere wichtige Kriterien, welche für die Wahl der Außenwandkonstruktion bedeutsam sind. Hier stehen wir natürlich bei Bedarf Rede und Antwort.

In der Praxis werden von Hausbaufirmen aus Kostengründen häufig Außenwandkonstruktionen angeboten, deren tragendes Mauerwerk (d=17,5 cm oder gar geringer) bis an die Grenze des statisch vertretbaren Maßes abgemindert wird. Hierunter leidet natürlich u.a. die Wärmespeicherfähigkeit des Gebäudes.

Häufig erden folgende Außenwandkonstruktionen eingesetzt.

Einschalige Wand aus massiven Baustoffen (z.B. Porotonziegel, Porenbetonwandbausteine) Zweischalige Wand mit Dämmung, Hinterlüftung und Verblendmauerwerk Einschalige Wand mit Außendämmung Einschalige Leichtbauwand (Ständerwerk, Rahmenkonstruktion)