Bei der Hausbauplanung wird dem Hausanschlussraum oft nur ungenügende Beachtung geschenkt
Insbesondere den Hausanschlüssen für Wasser, Strom, Gas oder Zuleitungen zur Wärmepumpe werden beim Hausbau oft ungenügend beachtet. Das rächt sich später. Wertvoller und ohnehin knapper Platz in Eigenheimen und Einfamilienhäusern geht durch nachlässige Bauplanung im Hauswirtschafts- oder Hausanschlussraum verloren.
Oft werden einfach Kunststoffabwasserrohre als Leerrohre irgendwo in der Bodenplatte eingebaut, durch welche Medienleitungen in später eingefädelt werden sollen. Hier regiert oft das Prinzip Zufall: Es wird schon irgendwie passen. Unansehnlich sind solcher Art Hausanschlüsse alle mal und ein immer währendes Ärgernis für die Hausbesitzer.
Dabei ist die Lösung ziemlich einfach. Sie erfordert jedoch eine genaue Bauplanung und Koordination der Handwerker. Zudem sollte bei der Bauplanung die Lage der Hausanschlüsse mit den örtlichen Versorgern abgestimmt werden. Gibt es diese Bauplanung nicht, verfahren Handwerker oft nach dem Grundsatz: Wer zuerst kommt mahlt zu erst.

Hausanschlüsse werden bei unseren Architekten-Leistungen beim Hausbau sorgfältig beachtet. Gern greifen wir auf Mehrspartenhauseinführungen (MSP) zurück, welche es für unterschiedlichste Anforderungen gibt. So gibt es z.B. MSP für den Wand- oder Bodeneinbau. Häufig empfehlen wir MSP mit anschließbaren 3 m langen Mantelrohren. Bei nicht unterkellerten Häusern werden die MSP gleich in die Bodenplatte einbetoniert und die Mantelrohre so ausgerichtet, dass die Hausanschlüsse problemlos eingeführt werden können. Die Mantelrohre bieten den Vorteil dass von evt. vorhandenen Fassadengerüste keine Baubehinderung ausgeht.

